Ein riesiges Aufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst bescherte ein Anruf eines Kindes mit dem Hinweis, dass eine Person auf dem Bönstädter Fischteich im Eis eingebrochen sei. Schon auf der Fahrt an den Teich rüstete sich ein Mitglied der Feuerwehr mit dem Eisrettunganzug aus um sofort ins Wasser gehen zu können.
Sofort nach Eintreffen der Wehr wurden die beiden Teiche nach der vermissten Person abgesucht, jedoch ohne Erfolg. Auch eine Einbruchstelle im Eis konnte nicht ausgemacht werden. Da die Scheinwerfer nicht bis zur Mitte des Teiches reichten wurde das Eis begangen; natürlich gesichert durch Leinen und im Eisrettungsanzug gekleidet.
Mittlerweile traf auch eine Einsatzgruppe der DLRG ein. Diese kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz.
Das Eis war vom Rand bis in die Mitte etwa 15-20cm dick durchgefroren, so dass nicht von einem Versagen der Tragfähigkeit ausgegangen werden konnte. Nach Rücksprache mit Leitstelle und der meldenden Person musste man von einem "Kinderscherz" ausgehen.
Dass solche Anrufe nicht nur strafbar sind, sondern auch nicht unerhebliche Kosten verursachen, sollte jedem klar sein!!
Neben den 18 Einsatzkräften der Wehr aus Bönstadt waren mit Rettungsdienst (4), DLRG (ca.5), Brandschutzaufsicht, Stadtbrandinspektor und Polizei etwa 33 Personen im Einsatz!
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