Bereits den zweiten Einsatz dieser bereitete uns die heutige Alarmierung. Der Rettungsdienst benötigte Hilfe bei der Öffnung einer Tür. In der dahinterliegenden Wohnung wurde eine hilflose Person vermutet. Kurz vor dem Eintreffen der Bönstädter Wehr konnten die Kameraden aus Asseheim die Tür öffnen. Direkt dahinter lag die hilflose Person. Sie konnte unverzüglich vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.
Heute wurden die Wehren aus Assenheim und Bönstadt zu einem Feuer alarmiert. Ein aufmerksamer Nachbar hatte eine starke Rauchentwicklung aus dem Haus des benachbarten Grundstückes bemerkt. Darauf hin hat er sofort die Feuerwehr angerufen.
An der Einsatzstelle schaute die Bewohnerin des Hauses verdutzt als plötzlich die Feuerwehr in Ihrem verqualmten Hausflur stand. Auf die Frage ob man hier richtig sei kam zunächst die Antwort "Nein". Die Frau wusste nichts von der Alarmierung des Nachbars. Sie erklärte dass Ihr Essen auf dem Herd angebrannt sei und dies zur Rauchentwicklung führte.
Durch ein Mitglied der Einsatzabteilung wurde eine Ölspur im Bereich der Sternbacher Straße gemeldet. Dem Aussehen nach zu urteilen handelte es sich um ausgelaufen Kraftstoff, da vor allem im Kurvenbereich eine breite Spur zu sehen war.
Durch die nasse Fahrbahn verbreiterte sich diese Spur auf knapp einen Meter. Für diese technische Hilfeleistung erfolgte keine Alarmierung. Die notwendigen Einsatzkräfte wurden per Telefon hinzugezogen. Das Entfernen der Spur erfolgte Mittels Bioversal.
Um 16.50 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Niddatal mit dem Zusatz ``Menschenleben in Gefahr´´ über Funkmeldeempfänger & Sirene aller Ortsteile alarmiert.
Innerhalb kürzester Zeit waren die Fahrzeuge der Niddataler Feuerwehren an der Einsatzstelle.
Dort begannen die Kollegen der Feuerwehr gemeinsam mit den schon an der Einsatzstelle angetroffenen Sanitätern die Person aus dem Wasser zu retten.
Zunächst wurde nur die Wehr Bönstadt zu dem Rundballenbrand alarmiert. Kurze Zeit später, als die Lager erkennbar war, wurden auch die restlichen Niddataler Wehren alarmiert. Den ca. 20 Rettungskräften standen etwa 250 brennende Rundballen gegenüber.
An ein Ablöschen war nicht zu denken. So entschied man sich den Haufen kontrolliert abbrennen zu lassen.
Parallel wurde ein weiterer nahegelegener Rundballenhaufen mit Wasser vor einem Entflammen geschützt.
Am späten Abend wurde die Wehr zu einer technischen Hilfe alarmiert. "Wasser im Keller" lautete das Einsatzstichwort. Mit zwei Tauchpumpen und einem Industriesauger ausgerüstet traf man wenig später an der Einsatzstelle ein.
Dort trat bereits Wasser aus den Kellerfenstern aus. Mittels eines Stemmeisen wurde eine Entlastungsöffnung geschaffen, damit das Wasser schneller abfließen konnte. Im Haus stand das Wasser fast am Übertritt in das Erdgeschoss. Der Keller war somit bis knapp unter die Decke geflutet.
Am Mittwochabend rollte eine Sturm und Gewitterwalze über den Wetteraukreis. Auch Niddatal blieb vor den Folgen nicht verschont. Knapp 10 Einsätze waren im Stadtgebiet zu verzeichnen.
In Bönstadt wurde zunächst ein "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" gemeldet. Da einige bereits wegen einer Übung im Gerätehaus waren konnte man recht schnell ausrücken. Auf der Fahrt zur Einsatzstelle wurde zum Glück Entwarnung gegeben: Der Fahrer war unverletzt!
Am Nachmittag wurde die Feuerwehr Bönstadt zu einer dringenden Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert.
Nach kurzer Zeit wurde ein Zugang in das Gebäude durch ein Fenster geschaffen. Der Rettungsdienst und die Polizei konnten schnellst möglich zu der in Notlage befindlichen Person vordringen. Die Person wurde vom Rettungsdienst betreut und der Einsatz für die Feuerwehr war beendet.
Ebenfalls im Einsatz waren: 1 RTW 86/83 ASB , 1 NEF ASB Notarzt und zwei Streifenwagen der Polizei.
In der Nacht bescherte ein Unwetter der Feuerwehr in Niddatal einige Einsätze. Um 00:35 wurden die Feuerwehren der Stadt Niddatal alarmiert. Mehre Keller mussten geleert werden und Straßen, die von Schlamm überflutet waren mussten gereinigt werden.
Bei einem Haus drang das Schlamm-Wasser-Gemisch in die Grube der Garage ein. Dort waren seit vielen Jahren alte, teiweise gefüllte Benzin- und Ölkanister gelagert. Diese waren zum Teil undicht. Hier ist der Hinweis zu geben solche Problemabfälle an den vorhandenen Sammelstellen kostenfrei abzugeben.
Am Mittag wurden die Feuerwehr Assenheim & Bönstadt zu einer "Türöffnung Hilflose Person" alarmiert.
Unter schwierigen Umständen sollte sich die Feuerwehr Zugang zu der Wohnung verschaffen. Da Bekannte berichteten das die hilflose Person eine Schusswaffe besaß, konnte nach Eintreffen der Polizei ein Zugang in das Haus über ein Fenster geschaffen werden.
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