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Jährlich kommen allein in Deutschland 600 Menschen durch Brände ums Leben, weitere 6000, werden verletzt. Zwei Drittel aller Opfer werden Zuhause, meist im Schlaf
Niddatal-Kaichen (hed). Große Aufregung in Kaichen: Wegen der möglichen Gefahr einer Gasexplosion musste die B 45-Ortsdurchfahrt am Donnerstagmittag kurzzeitig gesperrt werden. Jedoch gab es schnell Entwarnung.
Laut Polizei hatte ein 44-Jähriger in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Freigerichtstraße – möglicherweise in der Absicht, sich das Leben zu nehmen – eine Elf-Kilo-Flasche mit Propangas aufgedreht und den Herd eingeschaltet. Der Mann hatte kurz danach jedoch selbst einen Nachbarn verständigt und diesen gebeten, einen Rettungswagen zu rufen.
Mit Unterstützung durch Sirenenalarm wurden alle Niddataler Stadtteilwehren und Nieder Wöllstadt zu einem Verkehrsunfall in Assenheim Richtung Florstädter Kreuz alarmiert. Die Verunfallte sollte laut Angaben der Leitstelle eingeklemmt sein. Dies erwies sich schon zum Glück bereits auf der Einsatzfahrt als Fehlinformation. Schon bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde die Fahrerin durch den Rettungsdienst im Rettungswagen versorgt
In einem alten Fachwerkhaus in der Assenheimer Altstadt brach die Kellerdecke aus noch ungeklärter Ursache ein. Personen kamen bei diesem Einsturz zum Glück nicht zu Schaden. Durch den Einsturz der Decke wurde eine darunter liegende Wasserleitung abgerissen. Dies führte zusätzlich noch zu einem Wasserschaden. Durch das Abschiebern der Hauptleitung konnte Schlimmeres vermieden werden.
So gegen 19:30 Uhr ging eine Mutter mit ihrem 12 jährigen Sohn in der Bönstadter Gemarkung spazieren. Dabei verlor Sie den Jungen durch die Dunkelheit und den dichten Nebel aus den Augen. Nachdem er auch einige Stunden später noch nicht zu Hause erschien wurde zunächst die Polizei gerufen. Diese fuhr in einer ersten Aktion neuralgischen Punkte in der näheren Umgebung des Waldes an.
Mit Sirene und Funkmeldeempfänger wurden die Wehren Assenheim, Kaichen und Bönstadt jeweils nacheinander zu einer Übung an der Assenheimer Kläranlage alarmiert. Dort hatte jede Wehr das gleiche Übungsszenario abzuarbeiten: Ein Mitarbeiter des Betriebes ist bei Arbeiten ohnmächtig geworden. Durch eventuelle Klärgase wurde eine zu niedrige Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft angenommen.
Mit der Durchsage "Person unter Zug" wurden die Wehren aus allen Satdtteilen von Niddatal alarmiert. Die Anfahrt an den von der Leitstelle durchgesagten Gleisbereich benötigte etwas Zeit, da man zunächst das falsche Viadukt angefahren hatte. Nach erreichen der Einsatzstelle berichtete der Lockführer von einem Zusammenstoß mit einer männlichen Person in einer roten Jacke.
Am Dienstag verlor eine Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Fahrzeug überschlug sich, so dass die Fahrerin sich selbst nicht mehr befreien konnte. Somit wurden die Feuerwehren der Stadt Niddatal mit Sirene sowie RTW und Notarzt alarmiert.
An der Einsatzstelle wurde die Fahrerin vom Rettungsdienst und Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit.
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